Zahnersatz-Materialien auswählen: Materialfinder für Zahnärzte
Welches Material für Krone, Brücke oder Zahnersatz? Der Materialfinder unterstützt Zahnärzte bei der Auswahl geeigneter Dentalmaterialien.
Unser
Materialfinder
für Zahnarztpraxen
Welches Material eignet sich für die geplante Versorgung? Unser Materialfinder unterstützt Sie dabei, anhand von Indikation, Position, ästhetischen Anforderungen und weiteren Kriterien eine passende Materialoption zu finden.
Das passende Material für Zahnersatz finden
Die Wahl des geeigneten Materials ist ein wichtiger Bestandteil bei der Planung von Zahnersatz.
Je nach Indikation, Versorgungsart, Position im Gebiss, Belastung und ästhetischem Anspruch kommen unterschiedliche Dentalmaterialien infrage. Unser Materialfinder für Zahnärzte unterstützt Sie dabei, geeignete Materialien für die geplante Versorgung schnell einzugrenzen. Schritt für Schritt werden relevante Anforderungen abgefragt und darauf basierend passende Materialoptionen für Kronen, Brücken, Implantatversorgungen und weitere zahntechnische Arbeiten vorgeschlagen.
Dabei berücksichtigt der Materialfinder verschiedene Werkstoffe und Versorgungsmöglichkeiten aus unserem Leistungsspektrum.
So erhalten Sie eine erste Orientierung für die Materialauswahl und können die weitere Planung bei Bedarf direkt mit unserem zahntechnischen Team abstimmen.
Wählen Sie jetzt die geplante Versorgung aus und starten Sie den Materialfinder.
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welche Zahnersatzlösung am besten zu Ihrer Praxis passt?
Kontaktieren Sie unser Team. Gerne beraten wir Sie persönlich zu unseren INLAND- und GLOBAL-Lösungen, Lieferzeiten, Preisen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit.
Welches Material für welchen Zahnersatz?
Die Auswahl des geeigneten Materials hängt von der Art der Versorgung, der Position im Gebiss, der Belastung, dem verfügbaren Platz und den ästhetischen Anforderungen ab. Für moderne zahntechnische Versorgungen stehen unterschiedliche Werkstoffe zur Verfügung, die jeweils spezifische Eigenschaften und Einsatzbereiche besitzen.
Zirkonoxid für festsitzende Versorgungen
Zirkonoxid eignet sich aufgrund seiner hohen Festigkeit und Biokompatibilität für zahlreiche festsitzende Versorgungen – von Einzelkronen bis zu mehrgliedrigen Brücken und implantatgetragenem Zahnersatz.
Je nach Ausführung kann Zirkon monolithisch oder keramisch verblendet eingesetzt werden.
Lithiumdisilikat für Einzelzahnversorgungen
Lithiumdisilikat bietet insbesondere bei ästhetisch anspruchsvollen Einzelzahnversorgungen Vorteile.
Das Material wird unter anderem für Kronen, Teilkronen, Inlays, Onlays und Veneers eingesetzt und ermöglicht eine hohe Lichtdurchlässigkeit sowie eine natürliche Zahnästhetik.
NEM (Nichtedelmetall) für belastbare und wirtschaftliche Versorgungen
NEM (Nichtedelmetall) ist ein bewährter Werkstoff für belastbare und wirtschaftliche Versorgungen.
Es kann beispielsweise für Kronen, Brücken und Gerüstkonstruktionen verwendet und bei Bedarf keramisch verblendet werden.
PMMA für provisorische Versorgungen
PMMA kommt vor allem bei provisorischen Versorgungen zum Einsatz. Der Werkstoff eignet sich unter anderem für temporäre Kronen, Brücken und implantatgetragenen provisorischen Zahnersatz.
Welches Material im konkreten Fall am besten geeignet ist, lässt sich jedoch nicht allein anhand der Versorgungsart entscheiden.
Materialien für Kronen
Für Zahnkronen stehen unterschiedliche Materialien zur Verfügung. Welcher Werkstoff geeignet ist, hängt unter anderem von Zahnposition, Belastung, Präparation, Platzverhältnissen und ästhetischen Anforderungen ab.
Zirkonoxid für vollkeramische Kronen
Kronen eingesetzt. Das Material zeichnet sich durch hohe Festigkeit und Biokompatibilität aus und kann sowohl monolithisch als auch keramisch verblendet verarbeitet werden. Dadurch eignet es sich für viele Versorgungen im Front- und Seitenzahnbereich.
Lithiumdisilikat für Einzelzahnversorgungen
Lithiumdisilikat ist besonders für ästhetisch anspruchsvolle Einzelzahnversorgungen interessant. Aufgrund seiner optischen Eigenschaften ermöglicht das Material eine natürliche Transluzenz und kann insbesondere im sichtbaren Bereich eine gute Option darstellen.
NEM (Nichtedelmetall) für Kronenversorgungen
NEM (Nichtedelmetall) ist ein bewährter metallischer Werkstoff für stabile und wirtschaftliche Kronenversorgungen. NEM-Kronen können vollanatomisch gefertigt oder für eine zahnfarbene Gestaltung keramisch verblendet werden.
Je nach Indikation kommen darüber hinaus weitere Materialien und Materialkombinationen infrage.
Entscheidend ist daher nicht nur die Frage „Welches Material für eine Zahnkrone?“, sondern welches Material die klinischen und zahntechnischen Anforderungen des individuellen Falls am besten erfüllt.
Materialien für Brücken
Bei Zahnbrücken spielen neben der Ästhetik insbesondere Spannweite, Position im Gebiss, Belastung, Platzverhältnisse und Konstruktion eine wichtige Rolle bei der Materialauswahl. Je nach Versorgung kommen unterschiedliche Werkstoffe und Verarbeitungsformen infrage.
Zirkonoxid für vollkeramische Brücken
Zirkonoxid wird häufig für vollkeramische Brücken eingesetzt. Aufgrund seiner hohen Festigkeit eignet sich Zirkon für zahlreiche Versorgungen im Front- und Seitenzahnbereich. Je nach Indikation kann die Brücke monolithisch gefertigt oder für höhere ästhetische Ansprüche keramisch verblendet werden.
NEM (Nichtedelmetall) für Brückenkonstruktionen
NEM (Nichtedelmetall) ist ein bewährter Werkstoff für stabile und wirtschaftliche Brückenkonstruktionen. Das Metallgerüst sorgt für hohe Belastbarkeit und kann keramisch verblendet werden, um eine zahnfarbene Versorgung zu ermöglichen.
Lithiumdisilikat für bestimmte Indikationen
Lithiumdisilikat bietet sehr gute ästhetische Eigenschaften, ist bei Brückenkonstruktionen jedoch nur für bestimmte Indikationen geeignet. Insbesondere Spannweite, Position und Belastung müssen bei der Planung berücksichtigt werden.
Welches Material für eine Zahnbrücke geeignet ist, sollte daher immer anhand der individuellen klinischen Situation und der vorgesehenen Konstruktion entschieden werden.
Materialien für Implantatversorgungen
Bei implantatgetragenem Zahnersatz hängt die Materialauswahl von Position, Belastung, Implantatsystem, Konstruktion, Platzverhältnissen und ästhetischen Anforderungen ab. Dabei müssen sowohl das Material des Aufbaus als auch das der prothetischen Versorgung berücksichtigt werden.
Titan für Implantataufbauten und individuelle Abutments
Titan ist ein bewährter Werkstoff für Implantataufbauten und individuelle Abutments. Es zeichnet sich durch hohe Stabilität und Biokompatibilität aus und eignet sich für zahlreiche implantatprothetische Konstruktionen.
Zirkonoxid für ästhetisch anspruchsvolle Implantatversorgungen
Zirkonoxid kommt insbesondere bei ästhetisch anspruchsvollen Implantatversorgungen zum Einsatz. Es kann unter anderem für Implantatkronen, Brücken und – je nach Konstruktion – für individuelle Abutments verwendet werden. Besonders im sichtbaren Bereich können die zahnähnliche Farbe und die keramischen Eigenschaften von Vorteil sein.
Lithiumdisilikat für Einzelzahnversorgungen auf Implantaten
Lithiumdisilikat kann für bestimmte ästhetische Einzelzahnversorgungen auf Implantaten eingesetzt werden, beispielsweise im Rahmen geeigneter Hybrid-Abutment-Konstruktionen. Die konkrete Indikation und Konstruktion müssen dabei berücksichtigt werden.
Je nach Versorgung können außerdem NEM, PMMA und weitere Werkstoffe zum Einsatz kommen, beispielsweise bei Gerüstkonstruktionen oder provisorischem implantatgetragenem Zahnersatz. Welches Material für eine Implantatversorgung geeignet ist, sollte anhand des individuellen Falls sowie der Vorgaben des verwendeten Implantat- und Materialsystems festgelegt werden.
Materialien für Prothesen
Bei implantatgetragenem Zahnersatz hängt die Materialauswahl von Position, Belastung, Implantatsystem, Konstruktion, Platzverhältnissen und ästhetischen Anforderungen ab. Dabei müssen sowohl das Material des Aufbaus als auch das der prothetischen Versorgung berücksichtigt werden.
PMMA (Polymethylmethacrylat) für Prothesenbasen und Prothesenzähne
NEM (Nichtedelmetall) für stabile Gerüstkonstruktionen bei Modellgussprothesen
NEM (Nichtedelmetall) wird insbesondere für stabile Gerüstkonstruktionen bei Modellgussprothesen verwendet. Das Material ermöglicht vergleichsweise filigrane und belastbare Konstruktionen und kann mit Kunststoffkomponenten kombiniert werden.
PEEK für für ausgewählte prothetische Gerüst- und Sekundärkonstruktionen
PEEK ist ein metallfreier Hochleistungskunststoff, der für ausgewählte prothetische Gerüst- und Sekundärkonstruktionen eingesetzt werden kann. Das geringe Gewicht und die Materialeigenschaften machen PEEK für bestimmte herausnehmbare Versorgungen interessant.
Flexible Kunststoffe können bei ausgewählten Indikationen eine weitere Möglichkeit für herausnehmbaren Zahnersatz darstellen. Sie werden beispielsweise für bestimmte flexible Teilprothesen eingesetzt. Die Wahl des geeigneten Materials für Zahnprothesen sollte immer auf die jeweilige Konstruktion und die individuelle klinische Situation abgestimmt werden.
Zirkon oder Lithiumdisilikat – welches Material eignet sich wann?
Zirkonoxid und Lithiumdisilikat gehören zu den etablierten vollkeramischen Werkstoffen für modernen Zahnersatz.
Beide Materialien ermöglichen metallfreie und ästhetische Versorgungen, unterscheiden sich jedoch insbesondere hinsichtlich Festigkeit, optischer Eigenschaften und möglicher Indikationen.
Zirkonoxid zeichnet sich vor allem durch seine hohe mechanische Belastbarkeit aus
Je nach Zirkonart und Konstruktion kann es für Einzelkronen, Brücken sowie verschiedene implantatgetragene Versorgungen eingesetzt werden. Monolithisches Zirkon ist besonders für Bereiche interessant, in denen eine hohe Stabilität erforderlich ist. Für höhere ästhetische Anforderungen stehen zudem transluzentere Zirkonvarianten und keramisch verblendete Versorgungen zur Verfügung.
Lithiumdisilikat bietet sehr gute lichtoptische Eigenschaften und eine natürliche Transluzenz
Ob Zirkon oder Lithiumdisilikat die geeignetere Wahl ist, hängt daher vom individuellen Behandlungsfall ab. Entscheidend sind unter anderem Zahnposition, Belastung, Präparation, Materialstärke, Befestigung und gewünschte Ästhetik.
Zusätzlich sind die jeweiligen Indikations- und Verarbeitungsvorgaben des Materialherstellers zu beachten.
Unser Materialfinder für Zahnärzte hilft dabei, die Materialauswahl anhand der geplanten Versorgung und ihrer Anforderungen einzugrenzen.
Bei komplexen Fällen kann die endgültige Material- und Konstruktionswahl gemeinsam mit unserem zahntechnischen Team abgestimmt werden.